Raise a Smile Blog

Esther von Raise a Smile schreibt in ihrem Blog über das diesjährige Festival – mit ein paar Fotos von Nina Sartorius aka Palindromfotos, von der wir ganz bald ganz viele tolle Fotos online stellen. Hat noch jemand fotografiert?

Danke!

Guten Morgen, Onlinewelt! Gestern Abend in einem kleinen Städtchen namens Friedland ging gegen 21 Uhr das letzte Ticket über den Verkaufstresen des Jenseits von Millionen 2014, welches fortan das zweite Mal in Folge ausverkauft ward – mit neuem Besucherrekord!

Guten Morgen, Zeltplatz! Besucht doch unsere liebe Frau Kather unter dem Sternenzelt – sie hält Kaffee und belegte Brötchen für ein kleines Katerfrühstück bereit! So aufgepäppelt geht euch das Einpacken eurer Sachen gleich viel leichter von der Hand. Wir wünschen euch allen eine möglichst gute und stressfreie Heimfahrt!

Guten Morgen, Friedland! Vielen vielen Dank für die Gastfreundschaft, die Hilfe und Aufmunterung, den Zuspruch und das Mitfeiern!

Wir sind fertig und zerschrammt und werden es nach dem Abbauen noch mehr sein. Wir sind überglücklich und haben tausende Bilder und neue Erinnerungen im Kopf und in den Taschen. Das zehnte Festival! Vielen vielen Dank!

Ausfall

Leider müssen in den zweiten Tag mit einer schlechten Nachricht starten – Woods Of Birnam können heute nicht kommen. Hier ihr Statement:

„Schweren Herzens müssen wir unser Konzert morgen beim Jenseits von Millionen Festival absagen, da leider unser Keyboarder erkrankt ist und wir in der Kürze der Zeit keine Möglichkeiten haben, ein alternatives Set zu erstellen. Wir wünschen dem Festival und den Besuchern ein tolles Wochenende und hoffen im nächsten Jahr dabei sein zu können.“

Leider konnten wir trotz zahlreicher Bemühungen – noch mal vielen, vielen Dank an Zelf & Brangelina für die Mithilfe dabei – keinen Ersatz mehr organisieren. Der Zeitplan für heute sieht demnach so aus:

13:30 Einlassbeginn auf der Burg
14:30 – 15:10 Ueki
15:20 – 15:55 Ryan O’Reilly (séjour Akustikbühne)
16:05 – 16:45 Der Ringer
16:55 – 17:30 lùisa (séjour Akustikbühne)
17:40 – 18:20 Parasite Single
18:30 – 19:05 Ian Fisher (séjour Akustikbühne)
19:15 – 20:05 Brangelina
20:35 – 21:35 Aloa Input
22:05 – 23:05 Saalschutz
23:50 – 00:30 Fenster

Wir freuen uns schon auf euch!

Vorverkauf beendet

Wer jetzt noch kein Ticket hat, muss das Glück an der Abendkasse suchen, denn der Vorverkauf ist komplett weg. Nichts mehr da. Für die Abendkasse können wir nichts garantieren, aber vor 20 Uhr Freitag Abend sollten ihr noch Tickets für beide Tage bekommen. Spätestens Samstag Morgen melden wir uns und sagen Bescheid, ob es noch Tickets für Samstag gibt.

Wir sind super glücklich und freuen uns schon sehr auf euch!

Uns schlackern die Ohren und die Knie, denn es gibt nur noch sehr sehr wenige Tickets im VVK! Ganz konkret sind es 31 Kombitickets, 16 Tagestickets für Freitag und 3 Tagestickets für Samstag über unseren e-Ticketshop. Außerdem gibt es noch 10 bzw. 17 Kombitickets in den Touristeninformationen von Friedland bzw. Beeskow. Alle anderen VVK-Stellen sind bereits ausverkauft!

Ein paar Restkarten für die Abendkasse haben wir aufgehoben, ihr könnt also am Freitag Nachmittag bis frühen Abend damit rechnen, noch eine Karte zu bekommen. Samstag Abend mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr.

Hier noch ein paar FAQs, Hinweise und Informationen:

  • Am Einlass musst du deinen Ausweis vorzeigen, wenn du ein e-Ticket zum Ausdrucken gekauft hast. Sollte dort nicht dein Name stehen, z.B. weil deine Freundin das Ticket für dich mitgekauft hat, dann bring doch bitte eine Kopie ihres Ausweises mit.
  • Auf der Strecke der ODEG wird zwischen Wendisch-Rietz und Beeskow gebaut, es gibt einen Ersatzverkehr. Wir empfehlen aber, den zu umfahren, indem du mit der Bahn nach Frankfurt Oder und von dort mit der ODEG nach Oegeln fährst.
  • Um in Oegeln aussteigen zu können, musst du vorher auf einen Halteknopf drücken, sonst hält der Zug nicht an.
  • In Oegeln steht unser Busshuttle für euch bereit, am Freitag 13 bis 22 Uhr und Samstag 9 bis 20 Uhr. Am Sonntag könnt ihr von 9 bis 16 Uhr zurück nach Oegeln fahren.
  • Auf die Burg dürft ihr eine 0,5l-PET-Flasche (alkoholfreies Getränk) mitbringen, nicht mehr.
  • Die Konzerte der séjour Akustikbühne sind für alle Interessierten frei zugänglich – auch ohne Festivalticket. Es gilt die Hausordnung des Festivals. Es darf nicht geraucht, getrunken oder gegessen werden. Es finden außerdem Filmaufnahmen statt.
  • Auf dem gesamten Festivalgelände gilt die Hausordnung.

Wir freuen uns schon sehr sehr sehr auf euch!

Bevor ihr in dieses heiße Sommerwochende startet, bekommt ihr von uns noch ein kleines Email-Interview mit Esther von Raise a Smile, damit ihr einen praktischeren Einblick in ihre Arbeit bekommt. Wirklich sehr interessante Aspekte kommen da zur Sprache, finden wir.

Das Milleniums-Entwicklungziel der Vereinten Nationen, bis 2015 die Ausbreitung von Malaria und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand zu bringen und allmählich umzukehren, liegt noch in weiter Ferne und im Bericht von 2013 wird davon gesprochen, dass es zusätzlicher Anstrengungen und eines neuen Engagements der internationalen Gemeinschaft bedarf. Wie ist die Situation vor Ort in Sambia einzuschätzen und gibt es Statistiken, welche die Lage verdeutlichen? Gibt es Zahlen der zurückgegangenen Sterblichkeit (besonders bezogen auf Kinder)?

Es gibt als Folge zahlreicher Maßnahmen zu Malaria Fortschritte in den Bereichen Verfügbarkeit von Medikamenten, Verwendung von Netzen und Aufklärung der Bevölkerung. Sambia hat das „Roll Back Malaria“- Ziel erreicht und zwischen 2000 und 2010 die Anzahl an Malaria-Todesfällen halbiert. 50% aller Todesfälle bei Malaria sind Kinder unter 5 Jahren. 2012 wurden 4,7 Millionen Fälle von Malaria in Kliniken in Sambia behandelt.Der Prozentsatz der Haushalte, die wenigstens ein ITN (insektizidbehandeltes Netz) besitzen ist zwischen 2006 und 2010 von 38% auf 64% gestiegen. Anzahl der Kinder unter 5 Jahren, die unter einem Netz schlafen ist zwischen 2006 und 2010 von 24% auf 50% gestiegen.

Trotz der Fortschritte, die gemacht werden, gibt es noch viel zu tun. Etwa die Hälfte der Bevölkerung schläft weiterhin nicht unter einem Moskitonetz. Problematisch ist auch das Verhalten der Bevölkerung auf dem Land, die oft die Symptome von Malaria nicht erkennen oder erst traditionelle Heiler aufsuchen, bis sie ihre Kinder in eine Klinik bringen. Für Kleinkinder kann es dann zu spät sein. Hier muss noch mehr Aufklärung erfolgen. Eastern Province (der Teil Sambias, in dem das Muzanga Education Project ist) hat die höchste Malariarate in Sambia.

Welche Maßnahmen zur Malariaprävention werden angewendet und werden als wirksam eingeschätzt?

Folgende Maßnahmen finden hauptsächlich Verwendung:

  • Schlafen unter Moskitonetzen: Erhöhung der Verfügbarkeit von ITNs (insektizidbehandelte Netze), vor allem für schwangere Frauen und Kinder unter 5 Jahren, die die Hauptrisikogruppe für Komplikationen und Todesfälle im Zusammenhang mit Malaria sind. 20% aller Todesfälle bei schwangeren Frauen sind aufgrund von Malaria.
  • Gezieltes Sprühen von Insektiziden auf die Innenwände in Häusern: In der Hauptstadt Lusaka z.B. ist die Mückenpopulation stark zurückgegangen durch konsequentes Sprühen von Insektiziden.
  • Aufklärung der Bevölkerung über Malaria, die Wichtigkeit von Moskitonetzen, Sprühmaßnahmen, Erkennen von Symptomen und daraus resultierend schnelles Reagieren und Aufsuchen einer Klinik
  • Zugang zu Behandlungen/Verfügbarkeit von Medikamenten vor allem auf dem Land verbessern

Wie erfolgt die Sensibilisierung für Malaria in Regionen, in denen die Krankheit als weitgehend normal angesehen wird, und die Aufklärung in Workshops?

Lieder und Theater sind natürlich immer interessanter, als ein trockener Vortrag. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch Erwachsene sehr gerne noch Spiele machen. Wir werden später im Jahr auch Hörspiele fürs Radio aufnehmen, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Wie können Mißverständnisse bei der Nutzung von Moskitonetzen vermieden werden?

Menschen, die etwas bekommen, was sie eigentlich gar nicht wollen oder von dem sie denken, dass es nicht so wichtig ist, werden dieses auch nicht wertschätzen. Im Englischen sagt man: „No hardware without software!“ Es ist also besser, wenn Netze als Teil einer Maßnahme / eines Workshops ausgegeben werden und nicht einfach so. Eine erfolgreiche Maßnahme vermittelt folgende Punkte:

  • Wissen über Übertragungswege
  • Informationen zur Krankheit und den daraus resultierenden Komplikationen
  • Symptome erkennen und schnelles Reagieren im Krankheitsfall, damit schnellstmöglich behandelt werden kann
  • Schlafen unter einem Moskitonetz, am besten ITN (insecticide-treated net) oder neuerdings auch LLIN (long-lasting insecticide-treated net); Bei Kontakt mit ITNs/LLINs sterben die Mücken ab, was auch Menschen in unmittelbarer Nähe schützt, die nicht unter einem Netz schlafen und die Mückenpopulation allgemein senkt.

Wenn der Grund für das Nicht-Verwenden oder das umfunktionierte Benutzen des Netzes (z.B. zum Fischen) daran liegt, dass Malaria nicht als so großes Problem empfunden wird, dann kann durch den Workshop die Wahrnehmung geändert werden. Das Wissen um die Krankheit und die Übertragung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Personen unter dem Moskitonetz schlafen. Dieses wird tatsächlich von vielen als klaustrophobisch empfunden und man muss sich daran erst einmal gewöhnen.

Nutzt die Person allerdings das Netz zum Fischen, weil die Familie Hunger hat, dann liegt das Problem ganz woanders und ich muss erst einmal etwas gegen den Hunger machen, bevor man den nächsten Schritt zur Malariaprophylaxe machen kann. Generell kann ich diese Problematik mit in die Workshops miteinbeziehen und die Teilnehmer fragen, was passieren soll, wenn jemand sein Netz für andere Sachen nutzt. Dadurch kommen die Teilnehmer zu Lösungen, an die man vielleicht noch garnicht gedacht hat. Auf jeden Fall ist die Chance, dass sich die Teilnehmer daran halten, größer, da es ja ihre eigenen Ideen waren

Sind die Nutzung von Fliegengittern und die Beseitigung von Moskito-Brutstätten wie stehenden Gewässern, offene Kanalisation, Müllansammlungen usw. in armen ländlichen Gebieten realistisch?

Fliegengitter/Mückenfenster in Häusern sind vor allem bei Expats weitverbreitet. Viele Sambier, selbst mit gutem Einkommen, legen darauf nicht soviel wert, was mich zu Anfang verwundert hat. Generell ist das eine sehr gute Möglichkeit die Anzahl der Mücken im Haus gering zu halten.

Das hängt aber auch davon ab, wie die Ausgangslage ist. Wenn das Haus keine Tür hat (z.B. in einem Dorf), dann helfen auch die Fliegengitter nicht. Im Vergleich ist die Verwendung von Moskitonetzen eine günstigere Maßnahme, als das Anbringen von Fliegengittern/Moskitofenstern. Aber die Verbeitung ist natürlich eine super Sache.

Die Kanalisation ist in Sambia häufig offen und läuft entlang der Straßen (Toiletten haben keinen Zugang zur Kanalisation, sondern in der Regel einen „Septic Tank“). Das lässt sich auch nicht wirklich ändern. Zum einen wäre das sehr aufwendig und teuer, zum anderen sind die Regenfälle in der Regenzeit sehr heftig. Das würde eine Kanalisation, wie es sie in Deutschland gibt, komplett überfordern. Generell brüten Mücken überall, wo sich Wasser sammelt, z.B. in alten Autoreifen und leeren Farbtöpfen.

Die umliegende Gegend einmal abzugehen und bewusst danach zu schauen, ist immer eine gute Idee und eine einfache Möglichkeit Brutstätten zu reduzieren. Bei größeren Müllansammlungen oder Gebieten, in denen das Wasser während der Regenzeit nicht mehr abfließt, sondern sich staut, wird es dann deutlich aufwendiger.

Wie schwierig ist es als Nicht-Einheimischer, von der ländlichen Bevölkerung Sambias gehört zu werden, und ist die Ausbildung von Gemeindemitgliedern zu Multiplikatoren eine hilfreiche Maßnahme?

Es ist sehr wichtig mit der einheimischen Bevölkerung zusammenzuarbeiten. Alle Projekte von Raise a Smile sind eine Kooperation von Menschen mit verschiedenen Hintergründen. Neben den offensichtlichen Vorteilen, die sambische Mitarbeiter mitbringen, wie die Kenntnis der lokalen Sprachen und den kulturellen Gegebenheiten, ist auch der Blickwinkel und die Art Probleme zu lösen eine andere und daher sehr wichtig für die Durchführung aller unserer Projekte.

Genauso bringen aber auch Mitarbeiter, die in Deutschland oder England ihr Studium abgeschlossen haben, bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse mit, die sehr hilfreich sind. Wenn man diese kombiniert, ergänzt sich das gut und ermöglicht uns unsere Projekte an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Ein Beispiel: Wenn ich mit Teenagern an dem Thema HIV arbeite, ist es am besten, wenn an dem Workshop jemand beteiligt ist, der einheimisch ist und nicht so alt. Bei Mädchen, am besten eine junge Frau.

Hier ist es wichtig, dass sich die Teenies mit der Person identifizieren können. Wenn ich hingegen mit älteren Dorfbewohnern zusammenarbeite, hat es die sambische junge Frau schwerer ernst genommen zu werden. Kulturell wird älteren Menschen viel Respekt entgegen gebracht und junge Menschen tun sich dann schwer. Als Nicht-Einheimischer betrifft mich diese Kultur aber nicht und ich bekomme daher von der Bevölkerung automatisch mehr Respekt entgegengebracht, was es leichter macht, an Problemen zu arbeiten.

Zusätzlich hängt das auch vom Thema ab. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist ein weniger brisantes Thema, als z.B. HIV. Leute vor Ort als Multiplikatoren auszubilden ist immer eine gute Idee. In unserem Alphabetisierungsprogramm trainieren wir z.B. Leute vor Ort, die die Leseförderung Schritt für Schritt mit immer weniger Hilfe selbst machen können. Dadurch können wir dann mit einer weiteren Schule zusammenarbeiten und das Programm verbreitet sich.

Wie ist die Einstellung der Regierung Sambias zu den Bemühungen von unabhängigen Organisationen zu Malariaprävention? Gibt es Unterstützung und wie sehen die eigenen Maßnahmen der Regierung in Sambia und eventuell anderer Staaten Afrikas südlich der Sahara aus?

In der Bekämpfung von Malaria arbeiten viele Stellen gemeinsam an einer Sache. Die Regierung kann nicht alle Menschen erreichen, vor allem, wenn diese sehr ländlich wohnen. Wir haben sehr gute Erfahrung gemacht mit Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums, die unseren Maßnahmen sehr positiv gegenüberstehen. Die Regierung gibt an, sich auf Moskitonetze und das Besprühen von Häusern zu konzentrieren (http://www.nmcc.org.zm/malaria_control.htm). Ich denke, dass das andere Staaten ähnlich machen, kann dazu aber nicht Stellung beziehen, weil mir die Informationen fehlen.

Mixtape

Kurz vor dem Festival haben wir noch eine Menge Musik für euch – unser Mixtape ist fertig! Fast alle Bands des Festivals sind dabei plus alle Warm-up-Bands. Sie alle sind so lieb und haben einen Song zum Gratisdownload ins Netz gestellt und ihr müsst sie nur noch runterladen, auf das Medium eurer Wahl packen und euch in Vorfreude auf das erste Augustwochenende in Friedland ergehen. Hier sind die Links:

Der RingerDas Goldene Ticket
UekiLetting Go
Minitimer KatzenposterMenschen und Maschinen
PeerNewton
ZelfTurnings
Ian FisherThe Way To Go
FensterMirrors
Talking To TurtlesGreen
A ForestSurface
AllieReal Highlights
Parasite SingleThe Hunt
BrangelinaDelonge
Ich, AlexanderRückschlüsse und Zusammenhänge
SaalschutzUnd Alle So Yeah (Kid Schurke – Remix)
Aloa InputGoing Home
Lake FelixTurtle Circles
Classic MuscleWhere Do We Go From Here?

Hilfe

Liebste Freundinnen und Freunde, wie in jedem Jahr suchen wir nach helfenden Händen für den Auf- und Abbau sowie während des Festivals. Von Ausschneiden und Handwerken über Mitdenken bis Zäune stellen, es gibt immer was zu tun. Vom 27.07. bis 05.08., also Sonntag vor bis Dienstag nach dem Festival, können wir jedes frische Gesicht und jeden noch nicht gehörten Witz gebrauchen. Meldet euch einfach per Email bei sarah (at) jenseitsvonmillionen.de. Dann können wir alle Details ganz individuell besprechen.

Zeitplan

Schon seit einer Woche könnt ihr Tagestickets in unserem Onlineshop kaufen und es gingen sogar schon die ersten über die digitale Theke, obwohl wir die Running Order noch gar nicht verraten haben! Hier ist sie:

Freitag
15:50 – 16:30 Minitimer Katzenposter
17:00 – 17:40 A Forest
18:10 – 19:00 Peer
19:30 – 20:20 Zelf
20:50 – 21:50 Intergalactic Lovers
22:20 – 23:20 The Animen
23:50 – 00:30 Talking to Turtles

Samstag
14:00 – 14:40 Ueki
15:10 – 15:50 Der Ringer
15:55 – 16:30 Ryan O’Reilly (séjour Akustikbühne)
16:35 – 17:15 Woods Of Birnam
17:20 – 17:55 lùisa (séjour Akustikbühne)
18:00 – 18:40 Parasite Single
18:50 – 19:25 Ian Fisher (séjour Akustikbühne)
19:30 – 20:20 Brangelina
20:50 – 21:50 Aloa Input
22:20 – 23:20 Saalschutz
23:50 – 00:30 Fenster

Weil uns das Thema wirklich wichtig ist und wir euch über unser Spendenziel in diesem Jahr richtig informieren wollen, haben wir euch nochmal ein paar Basisinformationen zum Thema Malaria und den Präventionsworkshops von Raise a Smile zusammengefasst:

Malaria ist eine Infektionskrankheit der Subtropen und Tropen und wird von Parasiten hervorgerufen, die durch den Stich einer infizierten weiblichen Anophelesmücke auf den Menschen übertragen werden können.Eine Infektion mit Malaria äußert sich in wiederkehrendem Fieber, Schüttelfrost, Magen- und Darmkrämpfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Diese Symptome treten meist nach 9 bis 14 Tagen auf. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen weltweit wird auf 207 Millionen Fälle geschätzt und 90 % der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Weltweit sterben jährlich geschätzt 627 000 Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren.

Die Bewohner der Länder mit einer hohen Infektionsgefahr mit Malaria wissen oft nicht um die Krankheit, die Übertragungswege und wie sie sich dagegen schützen können. Die Vermittlung und Verbreitung dieses Wissens sind zur Malariavorbeugung unerlässlich. Da viele Menschen in Malariagebieten oft nicht lesen und schreiben können, werden die Informationen mittels Bildern, Liedern und kleinen Theaterstücken vermittelt. Zusammen mit der Verteilung von insektizidbehandelten Netzen muß eine Aufklärung der Bevölkerung erfolgen, damit verstanden wird, warum es so wichtig ist, unter einem Netz zu schlafen und sich mit dem Verständnis die Bereitschaft dazu erhöht.

Der Fokus der Malaria-Workshops von Raise a Smile e.V. liegt auf 5 Hauptpunkten:

  • Was ist Malaria und wie wird die Krankheit übertragen?
    Malaria wird von Stechmücken übertragen, die meist in der Dämmerung und nachts stechen. Weshalb man sich außerhalb von Häusern am einfachsten durch lange Kleidung und Repellents (insektenabweisende Mittel), während des Schlafens durch richtig angewendete Moskitonetze vor einem Mückenstich schützen kann.
  • Wer ist besonders gefährdet?
    Kinder unter 5 Jahren (Malaria gehört in dieser Altersgruppe zu den Haupttodesursachen), schwangere Frauen und immunschwache Menschen (z.B. mit HIV oder TB-infizierte Menschen)
  • Wie verhindert man eine Malariainfektion?
    Insektizidbehandelte Moskitonetze schützen günstig und wirksam gegen Mückenstiche und damit gegen eine Infektion mit Malaria. Die Beseitigung stehender Gewässer und Gras um die Häuser minimieren die Fortpflanzung der Mücke. Abwasserkontrollen, das Schließen der Fenster und Fliegengitter sind weitere wirkungsvolle Maßnahmen.
  • Verteilung von insektizidbehandelten Netzen
    Die Stechmücken sterben im Kontakt mit dem insektizidbehandelten Netz, so daß die Anzahl der Mücken reduziert werden kann und auch Menschen in unmittelbarer Nähe geschützt werden, die nicht unter Netzen schlafen.
  • Richtige Identifikation von Malariasymptomen und schnelle Behandlung, um die Sterberate zu verringern.

Akustikbühne

Unsere Freunde von Flux.FM haben es als erste verraten: Unsere von séjour kuratierte, präsentierte und mitgefilmte Akustikbühne befindet sich in diesem Jahr in der Kirche mitten auf dem Marktplatz! Für uns definitv ein Highlight!

Die letzten Bands

Machen wir die Runde komplett! Auf der séjour-Akustikbühne begrüßen wir voller Freude den mehr als umtriebigen Ian Fisher und die rauchig-kratzige lùisa! Auf der Burg müssen wir leider auf The Anna Thompsons verzichten und dürfen dafür Parasite Single mit ihren Indietronic-Songs zwischen athmosphärischem Pop und Clubmusik als Ersatz ankündigen! Wir finden, eine mehr als runde Sache.

Aufwärmen

Bevor wir euch in den nächsten Tagen die letzten drei Bands für das Jenseits von Millionen 2014 verraten dürfen, haben wir noch was für euren Kalender. Am 21.06., also schon nächste Woche Samstag, legt das JvM DJ-Team im Klub Drushba in Halle auf! Wir machen da auch einen kleinen Festivalstand, ihr könnt also auch einfach zum Quatschen vorbeikommen und uns mit Fragen löchern.

Alle JvM-Termine auf einen Blick:

21.06. Halle, Drushba – Die große Festivalparty #3
28.06. Leipzig, Handstand & Moral – JvM Warm-up
02.07. Berlin, NBI – JvM Bingo
03.07. Berlin, about blank – JvM Warm-up
1./2.08. Friedland, Jenseit von Millionen Festival 2014

Lovers

Heute feiert ihr neues Video Premiere und sie spielen auch bei uns: Intergalactic Lovers! Ihre Songs haben die großartigsten Melodien und Popmomente, zu denen es sich ganz fantastisch durch die Wohnung tanzen lässt.

Bands

Gemeinsam mit White Tapes haben wir nach der Eröffnungsband des Jenseits von Millionen 2014 gesucht und euch darüber abstimmen lassen – ihr habt ihnen eure Herzen gegeben und sie zu Gewinnern gemacht: Minitimer Katzenposter! Wir gratulieren herzlichst! Und weil wir sie nicht so allein stehen lassen wollen, geben wir gleich noch eine weitere Band bekannt, hinter der wir tatsächlich schon lange her waren: Saalschutz!

Um das Warten auf’s Festival ein wenig zu verkürzen, laden wir am 03.07.2014 außerdem zu einem kleinen Warm-up mit Freunden, Bands und Pipapo ins Berliner about blank. Mit von der Partie sind:

Ueki – Clickerclacker-Elektronik und Synthies treffen auf Gitarre und Drums, ein Duo wächst zum Quintett, alle kommen und/oder kennen sich aus München und landen in Berlin. Sie sind minimalistisch und vollgepackt mit Pathos, melancholisch und sich voll in den Beat werfend.

Classic Muscle – Festgesetzt im Proberaum, während draußen sommerliches Unwetter tobt, jammen drei Jungs drauf los und werden eine Band. Launisch-melodiöser, schrammeliger Indie aus dem Keller oder der Garage.

Lake Felix – Geloopte Gitarre und Gesang und ein paar Freunde helfen aus. Freunde, die als Ideen und Gedanken im Hinterkopf und unter dem Bett brüten, die als zugeschaltete Effekte den Raum ausfüllen, die als wirkliche Personen mit auf der Bühne stehen.

Abstimmen

Wir haben elf Bands ausgewählt und jetzt seid ihr dran: Wer soll das Jenseits von Millionen 2014 eröffnen? Die Abstimmung läuft bis zum 15. Mai und unter allen Teilnehmenden werden fünf Freikarten verlost.

Wir suchen ab sofort wieder eine Eröffnungsband für das Jenseits von Millionen 2014! Nicht in den Listen der Bookingagenturen, nicht in unseren Playlisten und nicht in unseren Lieblingsmusikmedien, sondern unter euch. Gemeinsam mit WhiteTapes rufen wir zum Bandcontest und die Bewerbungsphase ist nunmehr eröffnet.

Außerdem könnt ihr jetzt auch unsere wunderschönen Hardtickets in ein paar ausgesuchten Läden kaufen. Wenn ihr also keine Lust auf schnöde Ausdrucke habt, geht einfach hierhin (allerdings gibt es dort keine 5-Freunde- oder Tagestickets, nur normale Kombitickets):

  • Burg Friedland, Pestalozzistraße 3, 15848 Friedland
  • Koka 36, Oranienstraße 29, 10999 Berlin
  • Magnet Club, Falckensteinstraße 48, 10997 Berlin
  • Heimat, Niederbarnimstrasse 17, 10247 Berlin
  • Culton, Peterssteinweg 7, 04107 Leipzig
  • SaxTicket, Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden