Heute Abend findet im Berliner Antje Öklesund die Diskussionsrunde Zur Transformation des Alternativen #1 // Lesung Wolfgang Müller statt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie sich alternative bzw. selbstverwaltete Strukturen aufrechterhalten und weiterentwickeln lassen. Auf dem Podium sitzen fünf sehr interessante Initiativen/Orte/Gruppen – darunter auch wir – und reden über Arbeitsweisen, Organisationsfragen und Programmplanung. Nächste und übernächste Woche Freitag wird die Reihe mit anderen Themen und anderen Gästen fortgesetzt – alle Infos gibt es unter: http://www.transformationdesalternativen.de/
Vorab wurden Interviews mit vielen alternativen, selbstverwalteten Akteuren geführt, die parallel als kleines Buch erscheinen. Auch da sind wir mit dabei, mit so knackigen Aussagen wie dieser hier:

Wir haben uns diesmal ein bisschen mehr Zeit gegeben. Zeit zum Fotos gucken, Zeit zum Auswerten und Zeit zum Nachdenken. Und dann, dann haben wir noch auf eine Gelegenheit für so ein Foto gewartet, um endlich verkünden zu können: Wir alle gemeinsam, die wir das Jenseits von Millionen Festival 2015 veranstaltet, unterstützt oder besucht haben, wir alle spenden 4000€ an Raise a Smile und helfen somit bei bei der Finanzierung von Alphabetisierungsprogrammen im ländlichen Osten Sambias!

Außerdem freuen wir uns sehr, für den 5. & 6. August 2016 das nächste Jenseits von Millionen auf der Burg Friedland ankündigen zu dürfen! Wir stecken also wieder bis zu den Ohren in Gesprächen und malen uns aus, was wir diesmal anders machen wollen und wem wir eine Bühne geben möchten. Schon ab Dezember gibt es Frühbuchertickets für die, die uns auch blind vertrauen, und ab Januar verraten wir nach und nach die ersten Details.

von links nach rechts: Eileen, Julia, Esther von Raise a Smile, Torsten, Maria und Robert

Vielen Dank!

Vielen Dank euch allen! Allen Besucherinnen und Besuchern! Allen Helferinnen und Helfern! Allen Unterstützenden, Aufmunternden, Antreibenden und allen, die uns dazu bringen, es besser zu machen!

Vielen Dank an alle Bands und DJs, die Techniker von Ghostnote Sound und unserer Security! Vielen Dank allen Anwohnern und der Stadt Friedland!

Es war ein extrem heißes und erschöpfendes Wochenende, das haben wir euch angesehen – und ihr uns bestimmt auch -, aber auch ein wirklich schönes! Vielen Dank.

Raise a Smile!

Raise a Smile sind wieder mit einem Stand auf dem Festival und beantworten euch Fragen rund um unseren Spendenzweck, ihre Arbeit und das Leben in Sambia. Esther von Raise a Smile hat uns freundlicherweise schonmal ein paar Informationen für euch geschickt:

„Ein großer Bereich unserer Arbeit ist nach wie vor das Lesen und Schreiben, weil es die Basis jeder Schulbildung ist. Laut einer Studie der sambischen Regierung von 2007 können auf dem Land 47,3% der Frauen nicht lesen und schreiben. Selbst die Kinder, die zur Schule gehen, lernen das nicht automatisch. Herausforderungen, vor die die Lehrer auf dem Land gestellt sind, sind u.a. viel zu große Klassen (80-100 Kinder sind keine Seltenheit), zu wenige oder keine Lehrmaterialien und nicht alle Lehrer haben eine qualifizierte Lehrerausbildung. Daher arbeiten wir seit einiger Zeit verstärkt in diesem Bereich, um dabei zu helfen.

Ein Teil davon ist seit Neuestem auch das STAARS-Programm, das ins Leben gerufen wurde, um Lehrern auf dem Land unter die Arme zu greifen. STAARS steht dabei für „Simple Teaching Aids and Activities for Rural Schools“ (Einfache Lehrhilfen und Aktivitäten für Schulen auf dem Land).

Wir geben in dem Leitfaden Tipps zur Verbesserung des Unterrichts, Anleitungen, wie man selbst mit wenig Ressourcen einfach Lehrmaterialien herstellen kann, die wenig oder nichts kosten, Aktivitäten und Spiele für den Unterricht und einen großen Anhang mit Vorübungen, Beispielwörtern und -sätzen, Geschichten, Unterrichtsplänen und vielem mehr.

Zusätzlich zum Guide führen wir Workshops durch, in denen Lehrer verschiedene Methoden lernen, wie sie ihre überfüllten Klassen managen, den Lernerfolg der Kinder besser kontrollieren und ihre eigenen Ideen einbringen können, um neue Materialien für den Unterricht selbst herzustellen. So fallen nicht mehr so viele Schüler durchs Raster.

Der Leitfaden zum Lesen und Schreiben in Chinyanja ist der erste in einer Reihe von Guides für Lehrer auf dem Land zu verschiedenen Themen. Als nächsten werden wir uns mit dem Thema Mathe befassen und analog einen Leitfaden hierzu herausbringen und dieses ebenfalls mit Workshops kombinieren.

Unsere Arbeit beschränkt sich hierbei nicht nur auf Schulen, sondern schließt zum Beispiel auch Frauengruppen mit ein oder Initiativen in Dörfern, wo es viele Kinder gibt, die nicht zur Schule gehen.“

Da, wo wir mit euch die Nächte durchtanzen, zeigen wir am frühen Samstag Nachmittag noch den Musik-Dokumentarfilm Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit. vom Relativ Kollektiv, in dem gemeinsam mit dem Labelkollektiv analogsoul der Gradwanderung zwischen kommerziellem Erfolg und künstlerischer Freiheit nachgespürt wird. Die Vorstellungen finden 13:30, 14:30 und 15:30 statt. Eine Gesprächsrunde mit Relativ Kollektiv zum Thema des Films findet 16 Uhr statt.

Baden und FAQ

Unsere erfahrenen Gäste wissen, dass es um Friedland ein paar Seen gibt, die aufzusuchen sich lohnt. Einen Überblick findet ihr in unserem Programmheft – die betreffenden Seiten haben wir euch sozusagen schonmal rausgerissen.

Hier gleich noch ein paar weitere FAQs, Hinweise und Informationen:

  • Am Einlass musst du deinen Ausweis vorzeigen, wenn du ein e-Ticket zum Ausdrucken gekauft hast. Sollte dort nicht dein Name stehen, z.B. weil deine Freundin das Ticket für dich mitgekauft hat, dann bring doch bitte eine Kopie ihres Ausweises mit.
  • Wenn du mit der Bahn kommst, fährst du bis Oegeln und darfst nicht vergessen, rechtzeitig auf einen Halteknopf zu drücken, sonst hält der Zug nicht an.
  • In Oegeln steht unser Busshuttle für euch bereit, am Freitag 13 bis 22 Uhr und Samstag 9 bis 20 Uhr. Am Sonntag könnt ihr von 9 bis 16 Uhr zurück nach Oegeln fahren.
  • Auf die Burg dürft ihr eine ungeöffnete 0,5l-PET-Flasche (alkoholfreies Getränk) mitbringen, nicht mehr.
  • Die Konzerte der Akustikbühne in der Kirche auf dem Marktplatz sind für alle Interessierten frei zugänglich – auch ohne Festivalticket. Es gilt die Hausordnung des Festivals. Es darf nicht geraucht, getrunken oder gegessen werden.
  • Auf dem gesamten Festivalgelände gilt die Hausordnung, zu finden unter „Info“.

Prolog Ausstellung

Wie im letzten Jahr könnt ihr euch in den Umbaupausen zwischen den Bands in der Turmgalerie eine Ausstellung vom Prolog-Heft für Zeichnung und Text angucken. Treffpunkt dafür ist am Prologstand. Die Eröffnung ist übrigens schon diesen Samstag. Da könnt ihr ruhig schon hinfahren und dann pünktlich 19:30 zu unserem Bingoabend im Laika sein!

Der Zeitplan steht!

Nachdem wir gestern die letzten beiden musikalischen Gäste bekanntgegeben haben, kommt hier unser Zeitplan!

Freitag, 07.08.
15:40 – 16:20 Berlin Syndrome
16:50 – 17:30 Strand Child
18:00 – 18:40 1000 GRAM
19:10 – 20:00 Woods Of Birnam
20:30 – 21:20 Ωracles
22:00 – 23:00 Trümmer
23:40 – 00:40 White Wine
ab 01:00 Party mit den What Difference Does It Make DJs

Samstag, 08.08.
14:30 – 15:10 Blockflöte des Todes
15:20 – 15:50 Lea Johnson (Akustikbühne)
16:00 – 16:40 Mother of the Unicorn
16:50 – 17:20 Jim Kroft (Akustikbühne)
17:30 – 18:10 Eric Shoves Them In His Pockets
18:20 – 19:00 Lasse Matthiessen (Akustikbühne)
19:10 – 20:00 Inner Tongue
20:30 – 21:20 Snøffeltøffs
22:00 – 23:00 Isolation Berlin
23:40 – 00:40 Wyoming
ab 01:00 Party mit DJ Five (British.Music.Club)

Heute in einem Monat sind wir alle Jenseits von Millionen! Die Freude wird allerdings durch eine weitere Absage getrübt – Paula i Karol schaffen es leider nicht. Ihren Platz nimmt eine Band ein, die ihr noch nicht kennen dürftet. Mit der Betonung auf ’noch‘! Außerdem ganz neu im Line-up: Ein Mann mit Humor! Fehlen nur noch zwei Bands!

#JenseitsVonMillionen #StrandChild

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#JenseitsVonMillionen #BlockflöteDesTodes

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Dass unter euch viele kreative Köpfe sind, davon konnten wir uns mal wieder überzeugen, als wir diese Streichholzschachteln gefunden haben. Bestimmt sind unter euch auch noch ein paar Menschen, die Zeit und Lust haben, uns beim Auf- und Abbau des Festivals zu unterstützen. Von Ausschneiden und Anmalen über Mitdenken und Ständebau bis Zäunestellen, es gibt immer was zu tun. Vom 31.07. bis 12.08., also Freitag eine Woche vor bis Mittwoch nach dem Festival, können wir jedes frische Gesicht und jeden noch nicht gehörten Witz gebrauchen. Und auch während des Festivals haben wir noch ein paar Dinge, bei denen ihr uns helfen könntet.
Meldet euch einfach per Email bei maria (at) jenseitsvonmillionen.de. Dann können wir alle Details ganz individuell besprechen.

Friedlandausflug

Wir waren am Wochenende in Friedland und haben Plakate vorbeigebracht, Pläne geschmiedet, Eis und Melonen und noch mehr Eis gegessen, waren im Schwanensee baden und haben viele Freunde getroffen!
Wenn ihr auch ein paar Plakate und Aufkleber für eure Lieblingsbar, euren Lieblingsclub oder -Plattenladen oder das Unicafé bekommen wollt, dann meldet euch bitte unter streetteam (at) jenseitsvonmillionen.de. Es wäre uns eine große Freude und Hilfe!

Warm-up #2

Für unser zweites Warm-up am 27.06. machen wir es etwas anders als sonst. Diesmal verlassen wir den Club und gehen in die Berta Block Boulderhalle. Wohin? In eine Halle, in der gebouldert wird! Bouldern nennt man das Klettern ohne Seil oder Gurt an Felsblöcken oder -Wänden (auch künstlichen) in Absprunghöhe. Das haben die meisten von euch bestimmt schon mal gemacht – aber noch nicht mit einer Band im Rücken! Genauer gesagt Muddy Orchid und Geronimo. Das wird ganz bestimmt ein fetziger Abend zum Warmwerden, zum Kennenlernen und zum Ausprobieren! Hier geht’s zum Facebook-Event.

Am 23.06. spielen wir übrigens wieder Bingo im Laika!