Die letzten drei Bands für die Hauptbühne stehen fest und lauten wiefolgt:

We Are The City
Sie sind catchy und weird, Pop und Experiment, Rock und Club, verspielt und heftig; sie brechen mit Erwartungen und loten das Machbare aus und drängen ins vorgeblich Unmögliche vor, drehen Filme, spielen Streiche und stellen ein Pferd ins Büro: We Are The City aus Vancouver, Kanada, sind gleichzeitig Band und Kunstperformancegruppe – wir sollten ihnen alles zutrauen.

Soft Grid
Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship), Jana Sotzko (The Dropout Patrol) und Sam Slater sind Soft Grid und bringen ihre musikalischen Welten in Einklang, indem sie experimentelle Elektronik, Ambient, Songwriting, Pop und mehrstimmigen Gesang im Niemandsland von Improvisation und Komposition unter einen Hut bringen und dabei in etwa so klingen, wie es im Kopf eines Puffins beim Flug durch Polarlichter zugehen mag.

Trucks
Mit sprachlicher Sperrigkeit bilden Trucks den Gegenpol zum Deutschpop in den Charts und aus den Jugendzentren – auch wenn es natürlich trotzdem ums Ich und dessen Affekte geht, was allerdings mit so viel Dissonanz und ästhetischer Verkrampfung vorgetragen wird, dass sie der frühen Hamburger Schule gerecht werden und als Sonderlinge, als schwarz-weiß gestreifte Schwäne die Blicke auf sich ziehen.